Fotos: ©Klomfar + Partner Selten
bekommt man als Architekt so eine besondere Aufgabe wie die Planung eines
freistehenden Gebäudes in einer gewachsenen Innenstadt. Hier gilt es in
hohem Maß städtebauliche Aspekte, stadträumliche Wirkung und
Objektqualitäten zu einer sinnvollen und erfolgreichen Synthese zu
formen. Beim
Haus der Forschung ist es glücklicher Weise nicht nur die Form, die im
Dialog mit der Umgebung steht, sondern auch seine Funktion: Als zentrale
Anlaufstelle und Headquarter der Forschungsförderung Österreichs bildet
es einen vitalen und belebenden Nukleus, der Bewegung und Zukunft auch
über die lokale Reichweite hinaus ausstrahlt. Das
ausdrückliche Ziel des Planungsprozesses war es, ein Niveau an Innovation
im Gebäude zu schaffen, das adäquat zu den Inhalten ist, die mit Hilfe
des Gebäudes gefördert werden. Als verbindendes Element und
Schlüsselthema von Architektur und Forschung bietet sich hier hochgradige
Energieeffizienz an. In dieser Hinsicht stellt das Haus der Forschung
einen Prototyp an Nachhaltigkeit auf dem Gebiet des Verwaltungsbaus dar,
der die Latte sehr hoch legt.
|
|
|
Partner:
Eckdaten: Grundrisse:
|