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"Das Boot" ist eine fix
verheftete, schwimmende Anlage im Donaukanal vis a vis der Urania. Werbeagentur mit
Ausstellungsräumen und Eignerappartment war die Grundlage des Raumprogramms. Die Formen
entstammen einem Entwurfsprozess, der die Geschichte der Donau und ihrer Unberechenbarkeit
ernst nimmt und in ein Objekt übersetzt. Dieses Projekt beschäftigt sich mit den nicht
mehr wahrgenommenen Qualitäten und Quantitäten des Donaukanals. So nimmt es z.B. die
Differenz zwischen Kai und Wasseroberfläche sowie die Differenz zwischen Tief- und
Hochwasserstand (bis zu unglaublichen 4,5 m) auf und übersetzt diese in Bewegungen des
Baukörpers. Wände neigen sich, Wände verschieben sich, Stufen sind steil oder flach,
Funktionen ändern sich. Bei hundertjährigem Hochwasser lässt sich das Boot
überhaupt
nicht mehr betreten, es ist wie ein Stück Natur; nicht völlig beherrschbar.
Veröffentlicht in: "Architektur aktuell" No. 153 Mai 1993, Springer Verlag
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Bewegungsstudie |
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Termine: Pläne:
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Partner:
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Die Einreichung für dieses Projekt wurde zurückgezogen, da die zuständigen Behörden mit einem abschlägigen Bescheid drohten. Zu diesem Zeitpunkt war das Projekt ausfinanziert und Joe Ofenböck zusammen mit allen Beteiligten voller Enthusiasmus, endlich an die Realisierung dieses für Wien einzigartigen Bauwerkes zu gehen. Am 17.6.94, nach zweieinhalb Jahren, war klar, dass die Behörden keine privaten Nutzungen am Donaukanal zulassen werden. |